Beteiligung an der Diskussion
Eigentlich bin ich enttäuscht. Jetzt ist die Diskussion seit vier Tagen offen, aber wirklich berauschend ist die Beteiligung nicht. Ich hab gestern allerdings fünf Stunden gebraucht, um mich durch alle Fragen durchzuackern und etliche Kommentare abzugeben. Dafür bin ich jetzt "most active user".
Dabei kann man nicht sagen, dass die Diskussion nicht bekannt wäre. Ich habe das Einladungs-E-Mail (das ich natürlich selbst auch bekommen habe) von verschiedenen Leuten weitergeleitet bekommen mit der Bemerkung, das würde mich doch sicher interessieren. Aber selbst nehmen sie offenbar an der Diskussion nicht teil.
Das hier ist nach vier Tagen der erste Forenbeitrag. Und das ist (um mich selbst zu kritisieren) auch nur Raunzerei und nicht wirklich ein konstruktiver Beitrag.
Woran liegt das?
Natürlich kann nicht jeder gleich 5 Stunden am PC sitzen und sich durch die Fragen wühlen.
Oder kann es sein, dass das Thema Energie / Treibhausgase gar nicht mehr so sehr interessiert? Das wäre schade.
Ich schreibe unter dem Pseudonym DIPol. Alle, die mich kennen, wissen whrscheinlich ohnedies, wer ich bin. Und alle anderen können es auch gerne wissen:
Ich bin DI Kurt Pollak, war die letzten 28 Jahre bei der OMV tätig, zum Schluss im OMV Future Energy Fund. Seit September 2009 bin ich im Vorruhestand und habe Zeit, mich allem zu widmen, was mich interessiert. Und da gehören immer noch die erneuerbaren Energien dazu. Das Pseudonym verwende ich, weil es beim Login so schön kurz ist und nicht, um mich zu verstecken.
Was meint ihr, warum hier so wenig läuft?
Kurt
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"Paralleldiskussion" auf Facebook ?
Johannes Gadner "fände eine "Paralleldiskussion" auf Facebook eher kontraproduktiv für unseren Diskssionsprozess auf www.energieforschungsstrategie.at".
Ich kann aber auch Doris Holler-Bruckner gut verstehen, die meint "Wir sollten auch hier auf Facebook ein wenig diskutieren- auf der Webseite ists ein bißl zu kompliziert für manche! Bitte um Input- finde es wichtig, das wir alle ein wenig mitreden dürfen."
Ginge nicht "sowohl als auch"? Beide Foren ergänzen einander doch sehr gut. Herr Gadner und Frau Holler-Bruckner könnten genau das machen, was ich mir für als "interessierter Laie" öfters wünsche: "Übersetzungsarbeit". Das fehlt noch viel zu oft!
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"Paralleldiskussion"
Natürlich ginge sowohl als auch. Ich meine aber, dass das eigentliche Ziel unseres Diskussionsprozesses verfehlt würde, wenn statt einer regen Beteiligung auf www.energieforschungsstrategie.at eher auf Facebook diskutiert würde. Insofern finde ich es gut, dass Sie die Diskussion nun offenbar hierher verlagert haben.
Ihrer Anmerkung, dass es mehr "Übersetzungsarbeit" bräuchte, kann ich vollinhaltlich zustimmen. Schön wäre es noch, wenn Sie ein wenig präzisieren könnten, auf welche konkreten Themen Sie sich beziehen. Dann könnten wir uns sicherlich als Übersetzer versuchen.
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"Vertikaler Informationsaustausch"
Die vielleicht/hoffentlich entstehende Facebook-Gruppe um Frau Holler-Bruckner und dieses Webforum sind in mehrfacher Weise SEHR unterschiedlich und daher sind auch die potenziellen NutzerInnen (aktiv, passiv) entsprechend verschieden. Das kann und soll meiner Ansicht nach nicht „vermischt“ werden. In einer gewollten, einander ergänzenden Kooperation sehe ich gerade im Internet die spannende und modellhafte Herausforderung für die Verantwortlichen BEIDER FOREN: Sowohl die Kommunikation mit der primären Klientel zu pflegen als auch jene zum anderen Forum. Das geschieht ja ansatzweise bereits.
Ich selber erhoffe mir durch eine Beteiligung an Ihrem Webforum praktische Erfahrungen in einer relativ neuen Form des „vertikalen Informationsaustauschs“ zu sammeln. Es wird meiner Ansicht nach für die Zukunft mitentscheidend sein, das im Internet vorhandene Wissen (wie auf Ihrer Webseite) mittels „ÜbersetzerInnen“ und „Trichter“ (z.B. Facebook oder einem Forum wie www.triesterviertel.at) in kleine überschaubare Regionen (wie z.B. meinem „Triesterviertel“) zu leiten. Das sind übrigens auch die Ziele von www.dorfwiki.org.
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Beteiligung an dieser Debatte
Meine Erklärungen für die gute aber nicht sensationell hohe Beteiligung an dieser Diskussion:
1. EnergieFORSCHUNGspolitik ist eben nicht so sexy wie Energiepolitik (würden wir hier das Ökostromgesetz diskutieren, wäre die Hölle los)
2. Um hier substantielle Beiträge zu leisten bruacht man Zeit und die haben die meisten von uns nicht. UMSO MEHR DANK AN ALLE DIE UNS HIER IHRE ZEIT UND GEDANKEN SCHENKEN!
3. Die Tendenz im Lauf der 1. Woche ist durchaus ansteigend. Und auf der Wiener Messe "Bauen und Wohnen" habe ich etliche getroffen, die mir versichert haben, dass sie noch etwas hier schreiben werden oder ihre unterbrochenen Kommentierungen fortsetzen werden.
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Beteiligung an der Debatte
Ja, Michael, du hast recht. Am Donnerstag, als ich dieses Thema eröffnete, war die Beteiligung noch ziemlich flau. Inzwischen ist Schwung in die Sache gekommen. Wenn man die komplette Liste der (most active) users ansieht, dann ist sie inzwischen auf zwei Bildschirmseiten mit mehr oder weniger aktiven Teilnehmern gewachsen und damit rentiert sich der ganze Prozess sicher. Ich habe gestern ein Werbemail losgelassen (mit cc an dich) und habe von den Steirern hauptsächlich Abwesenheitsnotizen bekommen: die sind momentan alle auf Urlaub! Da wird nächste Woche höchstwahrscheinlich schon noch einiges aus der Steiermark kommen. Dafür gehe ich ab Dienstag für zwei Wochen auf Urlaub und kann dann wahrscheinlich nicht mehr sehr aktiv an den Diskussionen teilnehmen :(
Liebe Grüße
Kurt
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Most Active User
Lieber Kurt,
vielen Dank für dein Engagement! Du hast als einer der ersten hier massiv kommentiert und warst zeitweise der "most active user". Mit deinem Werbemail an deine Bekannten hast du dir auf jeden Fall den Titel "most helpful User" ;-) verdient...
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Kontakt mit der "Basis"
Zur Frage, wie der Informationsfluss zwischen Wissenschaft und „NormalverbraucherInnen“ verbessert werden könnte:
Ich bin heute (20.2.2010) über „Facebook“ von der „Oekonews“- Chefredakteurin Doris Holler-Bruckner auf dieses Webforum aufmerksam gemacht worden. Sie hat dort die Gruppe „Energieforschungsstrategien“ eingerichtet, der ich als 33. Mitglied beigetreten bin.
Ähnlich wie Herr DIPol kann ich (Hauptschullehrer i.P.) mich jenen Dingen widmen, die mich interessieren. Das heißt in meinem Fall: Aufbau eines Informations- und Kommunikationsnetzwerkes in meinem Wohngrätzl im 10.Wiener Bezirk, im Internet unterstützt durch das "Dorfwiki" http://www.triesterviertel.at.
Eines der fünf zentralen „Gesprächsthemen“ in diesem Webforum ist die „Umwelt“.
Ein Ziel ist die bessere „Zirkulation“ von Informationen zwischen dem veröffentlichten Fachwissen und kleinen regionalen „Drehscheiben“ wie hier im „Triesterviertel“.
Fritz Endl :-)
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Warum läuft hier was nicht?
Hi, Ich bin Umwelttechniker und Grüner von ganzem Herzen und Sein, deshalb auch an sinnvollen Diskussionen über die Mitweltgestaltung interessiert. Mein Einstiegsbeitrag, den ich allerdings nirgends mehr finde, war die Fragestelung der Sinnhaftigkeit dieses Forums. Da die allgemeine Energiepolitik aus meiner Sicht eigentlich eine "Volksverdummungsstrategie" (Energiesparlampen ) darstellt, der sich nur die widmen, welche damit Geschäfte machen, hatte ich mir erhofft eine Antwort zu erhalten, die mir zeigt, daß dieses Forum was anderes als Abzocke ist. Nun, mein Frust über die aktuelle Gestaltung der Emissionsdiskussion könnte sich durchaus auch bei anderen offenbaren.
Schöne Zeit noch, Ditie
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Energiepolitik vs. EnergieFORSCHUNGSstrategie
Ich möchte auch an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir mit diesem Papier ein forschungspolitisches Strategiepapier vorlegen wollten und nicht einen Beitrag zur aktuellen/tagespolitischen Energiedebatte!
Vielleicht ist genau das auch ein wesentlicher Grund dafür, dass die Zahl der Kommentare nicht so sensationell hoch ist.
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Es ist einfach zu aufwändig
Grundsätzlich ist das eine "nette Methode", aber für alle Vielbeschäftigten zu zeitintensiv. Wenn ich nicht einige Stunden einer Zugfahrt gehabt hätte, wäre ich wohl über das erste Kapitel nicht hinausgekommen. Mein Tipp fürs nächste Mal: wenige kompakte Fragen, und nur kontroversielle Themen diskutieren und "nona" Aussagen weglassen
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Ja! Es ist zu aufwendig!
Ich habe einige Kapitel angeklickt und mittlerweile völlig die Übersicht verloren!
Bitte einige kurze Fragen, die in einem vernünftigen Zeitaufwand auch von "Nicht-Pensionisten" beantwortet werden können!
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Zustimmung
Ja, ab Anfang März wollen wir die bisherige Diskussion mittels einiger konkreter Fragen zu spitzen.
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gute frage!
warum hier so wenig läuft? die frage kann ich auch nicht beantworten. ich bin auch von mehreren seiten aufmerksam gemacht worden, dass eine diskussion zum energiethema gestartet wurde. aber viele der personen, die mich informiert haben, sind bis jetzt selber nicht aktiv geworden. wirklich schade! hoffentlich haben sie mit der vermutung recht, dass es für viele nicht so einfach ist, sich die zeit zu nehmen und sich auf diese diskussion einzulassen. das wäre jedenfalls besser als die vermutung, dass das thema nicht mehr von interesse wäre. das wäre deprimierend. vielleicht muss wirklich jeder in seinem umfeld aktiv werden und zur teilnahme motivieren. es ist zwar noch ein wenig zeit, aber die vergeht dann meistens auch schneller als man denkt...
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